Startschuss | 02.02 – 06.02

Heute ist es Zeit für meinen ersten Beitrag in diesem Blog, denn die erste Praktikumswoche ist nun vorbei. Und ich habe einiges zu erzählen.
Mein erster Arbeitstag begann um 08:00 Uhr im Landratsamt Ravensburg. Nach einer kurzen Einführung in der Personalabteilung – wo mir alles bezüglich Arbeitszeiten und Ablauf erklärt wurde – ging es gleich zur IT Sicherheitsschulung. Dort bekam ich Informationen über die Zeiterfassung, Outlook und das System allgemein . Danach konnte ich gut vorbereitet in meinen Arbeitstag starten obwohl die Informationen für eine kleine Reizüberflutung gesorgt haben.

Im regionalen Bildungsbüro wurde ich freundlich begrüßt und allen Mitarbeitern vorgestellt ( 4 an der Zahl um genau zu sein). Gleich darauf ging es an meinen Arbeitsplatz, an dem ich meinen Rechner einstellte. Signaturen in Outlook einrichten, die Kalender aller Mitarbeiter anfragen, Briefköpfe in Word erstellen und das allgemeine Zurechtfinden an einem neuen Computer.

Direkt danach gab es eine Besprechung bezüglich der aktuellen Projekte, darunter zum Beispiel das Projekt „Weichenstellung“, so bekam ich schnell einen Überblick über die große Projektspanne des Bildungsbüros.

praktikum_02
Meine erste konkrete Aufgabe ließ nicht lange auf sich warten, ich sollte die Webseiten des Bildungsbüros überprüfen und mir überlegen durch welche konkreten Menü-oder Unterpunkte die Seiten ergänzt werden können. Die Arbeit an der Seite hat mich direkt an die Medienprojekte erinnert.
Am Dienstag ging es direkt weiter damit, dass ich Banner , sowie Posterentwürfe erstellen durfte. Ich konnte die alten Entwürfe ansehen und mich inspirieren lassen oder auch etwas ganz Neues ausprobieren. Durch die Medienprojekte habe ich langsam ein Händchen für Entwürfe 🙂 . Ebenso sollte ich Informationen für die kommende Bildungskonferenz in Handouts überführen und diese attraktiver gestalten, damit sie auch Wiedererkennungswert haben. Nach diesen gestalterischen Aufgaben, durfte ich mit zu einer Besprechung in der Talschule bezüglich des Projektes „Weichenstellung“ (Bei diesem Projekt geht es darum, Schülern mit Potential aber mit fehlenden Möglichkeiten, den Weg in das Gymnasium durch Mentoren zu ebnen ). Es war spannend einen Einblick zu bekommen, wie so eine Projektplanung und – besprechung im realen Leben abläuft. Es sind viele Stichworte gefallen, die ich aus dem Studium kenne, wie z.B. Mentoring, die ich mir nun auch in der praktischen Umsetzung besser vorstellen kann.
Der Mittwoch begann für mich mit einer Recherchearbeit, die Informationen auf der Webseite sollten überprüft werden um ihre Richtigkeit zu gewährleisten. Ebenso mussten medienrechtliche Auflagen überprüft werden. Sind für alle Bilder auf der Seite die Lizenzen vorhanden? Sind die Urheber korrekt im Impressum angegeben?

Da das Bildungsbüro offiziell vier Webseiten betreibt, war diese Aufgabe sehr zeitintensiv und hat beinahe den ganzen Mittwoch für sich eingenommen. In meiner restlichen Zeit habe ich die Aufgabe vom Vortag Banner zu erstellen wieder aufgenommen.

praktikum_01Am Donnerstag durfte ich an einer kleinen internen Schulung teilnehmen, es war eine Einführung in das Adressverwaltungsprogramm Cobra. Das Bildungsbüro verwaltet dort an die 1.000 Adressen. Da ich direkt danach damit arbeiten sollte war diese Einführung sehr wichtig für mich. Ich exportierte den Schulverteiler und sollte basierend darauf einen Verteiler für die zugehörigen Schulfördervereine erstellen. Da es im Landkreis Ravensburg ca. 150 Schulen gibt, war ich damit wirklich eine Weile versorgt und habe bis einschließlich Freitag daran gearbeitet. Durch das Studium bin ich langsam richtig gut darin Informationen schnell zu finden. Am selben Tag fand wieder eine interne Besprechung statt: Ein Brainstorming zum Thema Schulmanagement darüber wie man ein Abschlusstreffen einer Trainingseinheit gestalten könnte. Bei diesem Brainstorming sind sehr viele Vorschläge gefallen, die ich aus Moderation kenne. Ich war positiv überrascht inwiefern man diese Methoden tatsächlich praktisch anwenden kann.

Wie eben schon erwähnt, habe ich auch den Freitag mit dem Schulförderverein-Verteiler verbracht. Da so eine große Recherchearbeit manchmal sehr schlauchen kann, durfte ich einen Abstecher zu der Bildungsmesse in der Oberschwabenhalle machen . So konnte ich mir ein Bild davon machen wie auch Unternehmen versuchen den Übergang zwischen Schule und Beruf zu erleichtern. Es war sehr interessant zu sehen wie sich die Firmen nach außen hin präsentieren und versuchen die Besucher auf sich aufmerksam zu machen. Da hat die PR.Vorlesung letzten Samstag super dazu gepasst.

Das war meine erste Woche im Arbeitsleben. Ich habe mich als Praktikantin sehr integriert gefühlt, ich muss nicht händeringend auf neue Aufgaben warten, sondern werde voll eingebunden. Auch zu Besprechungen werde ich – soweit es datenschutzrechtlich geht – mitgenommen.

Einige Inhalte und Aufgaben konnte ich mit dem Studium verbinden. Zum Beispiel Medienrecht, Kommunikation, Moderation, Medienkonzeption ebenso waren mir viele Begriffe durch Personal-und Organisationsentwicklung sowie Mediendidaktik bekannt.

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Ein Gedanke zu “Startschuss | 02.02 – 06.02

  1. germ2014 schreibt:

    Liebe Frau Domhan,

    beeindruckend, wie ausführlich Sie das alles schildern – man merkt, dass das Bloggen „Ihres“ ist .
    Achten Sie allerdings darauf, dass Sie die „Latte“ nicht zu hoch ansetzen ;-), indem Sie zu ausführlich und umfassend schreiben. Da passiert es schnell einmal, dass der Standard unter Zeitdruck dann nicht eingehalten werden kann – weisen Sie in solchen Wochen dann ggf. genau darauf hin, dass ein Beitrag vllt. dann mal etwas kürzer ausfällt.
    Was mir übrigens sehr gut gefällt ist, dass Sie zum einne sehr deutlich Bezüge zum Studium herstellen und vor allem auch reflektieren, was Sie mitgenommen, neu dazu gelernt und ggf. auch vertieft haben. Das sollten Sie unbedingt so beibehalten.
    Ein kleiner inhaltlicher Tipp: Versuchen Sie die Beiträge, vor allem, wenn sie umfassend sind, vielleicht inhalltich und argumentativ noch etwas klarer zu strukturieren. Was ist Tätigkeitsbeschreibung, was Bezug zum Studium und was „Lernerfolg“? So kann man sich als Leser dann auch noch besser orientieren.

    Herzliche Grüße, Melanie Germ

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