Zwischenfazit | Wer wie was ?

Da nun schon die Hälfte meines Praktikums vergangen ist, wollte ich ein erstes Zwischenfazit schreiben. Was sind meine Tätigkeitsbereiche im Vergleich zu den ausgeschriebenen, wo ist der Bezug zum Studium und zu guter Letzt wie ich mich  fühle 🙂

aufgabenbereiche

Die in der Stellenausschreibung beschrieben Tätigkeitsbereiche waren diese hier :

  • Veranstaltungen mit organisieren und teilnehmen ✔
  • Pflege und Weiterentwicklung der Webseiten ✔
  • Erstellung des Newsletters
  • Evaluationen durchführen ✔
  • Präsentationen erstellen
  • Recherchearbeiten ✔
  • Flyer, Plakate gestalten ✔

Nach einem Monat habe ich in fast alle versprochenen Tätigkeitsbereiche Einblick bekommen. Ich durfte zu  vielen Veranstaltungen gehen, darunter der Safer Internet Day in Stuttgart oder der Grundschultag in der PH. Aber auch Projektmeetings gehören hier dazu wie z.B. der runde Tisch der Sprachförderung oder die Klausurtagung. Das Planen selber konnte ich noch nicht ausprobieren 🙂 Aber diese Einblicke empfand ich als sehr hilfreich. So ein Studium ist doch sehr theorielastig und die echte Praxis zu sehen ist genial.

Auch die Weiterentwicklung der Webseite ist ein sehr großer Bereich, Informationen suchen und einspeisen, veraltete und tote Links entfernen. Einfach alles wieder auf den neusten Stand bringen. Im selben Schwung kann ich die Recherchearbeit abhaken, denn um Informationen einzuspeisen müssen, diese erst recherchiert werden. Aber auch um Verteiler zu erstellen oder Referenten zu  suchen, die Recherche ist allgegenwärtig und wichtig.

Eine Evaluation wie ich sie aus dem Studium kenne, habe ich nun noch nicht durchgeführt, aber die Schnittstellenanalyse hat einen Evaluations-Charakter. Da diese zu meinen Langzeitarbeiten zählt, gibt es auch hier einen Haken.

Der letzte gelistete Bereich, ist der grafische Teil. Dort liegt aktuell wohl mein Schwerpunkt. Ich erstelle Banner und Poster, aber auch Anfahrtskizzen und Spiele. Der Bereich ist  bei mir sehr präsent im positiven Sinne.

Die Liste der Tätigkeitsbereiche würde ich nun um einen Punkte erweitern:

  • Informationen nach – und aufbereiten, sowie  das protokollieren während der Meetings

studiumsbezug

So nun will ich kurz und knapp die Fächer und Module aufzählen, die in diesem Praktikum bisher  sehr hilfreich waren und deren Inhalte wirklich gefordert waren.

  • Kommunikation & Moderation:
    Im Bildungsbüro muss ich viel kommunizieren, virtuell aber auch face-to-face. Vorallem bei der virtuellen Kommunikation ist es gut einige Faustregeln zu kennen um angemessen zu kommunizieren und um Missverständnisse zu vermeiden. Über die Moderationen habe ich im letzten Posting schon ausführlich berichtet. Ich selber musste bisher noch keine Moderation durchführen,  aber auch Moderationsmethoden (wie z.B. die Schwerpunktsetzung durch Punktevergabe) kommt oft zum Einsatz, die ich meistens auswerten darf.
  • Medienkonzeption-und gestaltung & Medienproduktion & Medienprojekt :
    Diese drei Fächer sind besonders relevant bei mir. Die grafischen Aufgaben (Flyer, Banner, Poster) kann ich dank diesen Fächern sehr gut lösen. Man bekommt ein Gefühl für die Do´s and Dont´s in diesem Bereich. Aber auch Typographie Kenntnisse sind wichtig, da ich schon Handouts gestalten sollte. Ebenso kommen die erworbenen Kenntnisse  bei der Pflege der Webseite zum Einsatz.
  • Edutainment & Lehren und Lernen mit computergestützen Medien:
    Vorallem bei den Veranstaltungen „Safer Internet Day“ und dem „Grundschultag (Workshop: Neue Medien im Unterricht) konnte ich viel über Medien im Bildungskontext mitnehmen. Dieser Bereich interessiert mich persönlich einfach extrem und ich bin froh soviel darüber erfahren zu können.
  • Medienrecht :
    Bei den grafischen Aufgabe kommt man immer an den Punkt, an dem man Stuff aus dem Netz benötigt. Wissen über Bildrechte und Copyright sind daher unabdingbar. Auch die Pflege der Webseite schließt diesen Bereich rein. Bildlizensen müssen regelmäßig überprüft werden um einer Abmahnung vorzubeugen.

Weiterhin fallen viele Begriffe  wie z.B. Tutoring, selbstgesteuertes Lernen oder Teamentwicklung, die mir ohne das Studium nicht viel sagen würden. Aber das explizite Wissen aus den Vorlesungen muss ich dafür nicht anwenden, trotzdem ist es sehr hilfreich mitreden zu können.
Meine bevorzugten Thememgebiete sind – wie schon  von mir erwartet- die medienlastigen Aufgaben, es macht mir einfach Spaß in diesem Bereich zu arbeiten und mich ausleben zu können Aber auch die Projekte – Planung, Konzeption und Umsetzung – empfinde ich als sehr interessant. Einen bevorzugten Schwerpunkt konnte ich im Projektbereich für mich noch nicht setzen, aber hoffentlich kommt das noch 🙂

feeling

So und wie geht es mir nun nach vier Wochen im Arbeitsleben eigentlich?  Ich muss sagen ich bin rundum glücklich. Alle im Landratsamts sind unheimlich nett und offen, nicht nur meine Kollegen im Bildungsbüro sondern wirklich alle Personen mit denen ich bisher zu tun hatte. Das sorgt einfach schon für ein gutes Arbeitsklima. Die wöchentliche Kaffeerunde macht das Ganze natürlich noch angenehmer 😀 . Aber auch meine Aufgaben machen mir Spaß, ich  bin ausgelastet und habe immer etwas zu arbeiten. Ich bekomme Aufgaben, auf die ich zurückgreifen kann, so bald es mal etwas weniger zu tun gibt, so sitze ich eigentlich nie sinnlos herum.
Meine Aufgaben mache ich auch nicht umsonst, die Ergebnisse kommen wirklich zum Einsatz, was die Motivation natürlich steigert. Ich freue mich nun auf die nächsten Wochen und hoffe immer wieder Neues zu lernen, aber  ich werde  ja wöchentlich weiterhin alles dokumentieren 🙂

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