Endfazit

Das Praktikum ist nun vorbei und nun ist es Zeit für ein Endfazit, ähnlich wie das Zwischenfazit (hier zu sehen). Ich denke so ein Direktvergleich macht die Erfahrung immer noch etwas deutlicher. Ich beziehe mich an dieser Stelle auf das Zwischenfazit und werde schon erwähntes nicht zusätzlich anschneiden. 🙂 Also los geht’s.
aufgabenbereiche

Im Zwischenfazit habe ich mich schon auf die Tätigkeitsbereiche in der Stellenbeschreibung bezogen, was ich nun wieder machen möchte.

  • Veranstaltungen mit organisieren und teilnehmen
  • Pflege und Weiterentwicklung der Webseiten
  • Erstellung des Newsletters
  • Evaluationen durchführen
  • Präsentationen erstellen
  • Recherchearbeiten
  • Flyer, Plakate gestalten

Nun kann ich alle versprochenen Tätigkeitsbereiche abhaken. Ich verweise an dieser Stelle auf das Zwischenfazit, da ich nun auf manche Tätigkeiten nicht genauer eingehen werde. Sondern nur noch auf die, die ich seit dem Zeitpunkt neu kennenlernen durfte.

Durch die Schulung konnte ich gleich zwei Tätigkeitsbereiche abhaken. Selbstständig meine eigene Veranstaltung planen, sowie Präsentationen erstellen. Die Schulung hat mir aber auch geholfen das Präsentieren selber zu üben und Wissen zu vermitteln. Es war also eine sehr hilfreiche Erfahrung.

Kurz nach dem Zwischenfazit durfte ich dann auch selbstständig Newsletter erstellen und auf den Weg bringen. Ich dachte ja immer, diese Aufgabe wäre ziemlich einfach. Aber allein das Programm hatte viele Tücken für mich. Und die Verantwortung an mehrere hundert Menschen Nachrichten zu verschicken ist schon groß. Fehler sind hier ein No-Go, Aufmerksamkeit ist also das A und O.

Ich bin sehr glücklich, dass ich die Liste der Tätigkeitsbereiche komplett kennenlernen durfte. Denn so konnte ich einen großen Querschnitt sehen und kennenlernen. Darauf kommt es im Praktikum für mich an.

Die Liste der Tätigkeitsbereiche würde ich nun um einen Punkte erweitern:

  • Informationen nach – und aufbereiten, sowie das protokollieren während der Meetings
  • Suchmaschinenoptimierung

studiumsbezug
Hat sich der Bezug zum Studium nun noch zusätzlich erweitert? Oder bleibt alles beim Stand des Zwischenfazits?

  • Kommunikation & Moderation
    Dieser Studienbezug hat sich vorallem durch meinen Vortrag beim Arbeitskreis erweitert. Ich konnte üben vor anderen Menschen zu sprechen und das auch außerhalb einer gewohnten Umgebung. Trotz anfänglicher Nervosität lief die Präsentation sehr gut.
  • Medienkonzeption und – gestaltung & Medienproduktion & Medienprojekt
    Dieser Bereich war bis zum Ende einer der größten Tätigkeitsbereiche. Neben den grafischen Aufgaben, wie Roll Ups und Poster gestalten, wurde er vor allem in den letzten beiden Wochen durch die intensive Arbeit an den Webseiten ergänzt. Menüstrukturen ändern, wie bei den Medienprojekten. Inhalte auswählen und neu anordnen. Recherchearbeiten um Aktualität zu gewährleisten und auch die Suchmaschinenoptimierung.
  • Edutaintment & Lehrern und Lernen mit computergestützen Medien
    Dieser Bereich bleibt auf dem Stand des Zwischenfazits. Die Veranstaltungen mit den entsprechenden Workshops sind für mich einfach gute Erfahrungen gewesen, auch unter dem Gesichtspunkt dass Medien mein Wahlschwerpunkt im Studium ist.
  • Medienrecht
    Ein allgegenwärtiges Thema, wenn man grafische Aufgaben bewältigt. Das Wissen, dass ich mir hier im Studium aneignen konnte, war sehr wichtig um meine Arbeiten rechtlich korrekt ausführen zu können.
  • Strategic Public Relations
    Ab der zweiten Hälfte des Praktikums wurde dieser Vorlesung sehr relevant. Das Schreiben von Newsletter Texten ist mir, dank dieser Vorlesung, um einiges leichter gefallen als gedacht. Sobald man weiß wie man am Besten vorgeht, kann man in kürzester Zeit gute Texte schreiben, die nicht nach Werbung klingen. Aber PR findet sich natürlich auch im Onlineauftritt wieder. Die entworfene Marketing Strategie kann man hier auch ansiedeln, denn in der PR Vorlesung haben wir gelernt, wie man sicher stellt alle Zielgruppen angemessen zu erreichen. So konnte ich – auch ohne Schwerpunkt Management – gut mitarbeiten.
  • Projektmanagement
    Projektmanagement war im Praktikum allgegenwärtig. Die ganzen Projektmeetings bei denen ich dabei sein durfte zählen hier dazu. Aber auch die Arbeitskreise und die Veranstaltung des „runden Tischs“, denn hier wurde sozusagen der Grundstein für kommende Projekte gelegt. Dieser Einblick hat mir besonders gut gefallen, auch wenn mir oft das Vorwissen gefehlt hat, denn so konnte ich mir ein Bild machen, wie Projekte im Arbeitsleben angegangen werden.

Ich finde es super faszinierend, wie groß der Bezug zum Studium doch ist. Ich konnte extrem viel anwenden, habe aber auch einiges an praktischen Kenntnissen mitnehmen können.
Einen bevorzugten Themenbereich kann ich an dieser Stelle nicht direkt setzen, denn in meinen Augen hat es die Mischung besonders gemacht. Mir hat die Kombination aus Medienproduktion, PR sowie Projektmanagement richtig gut gefallen. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, nach dem Studium in diesen Bereichen auch zu arbeiten.

feeling

Als das Praktikum vorbei war, war ich wirklich traurig. Es hat mir sehr gut gefallen und die zwei Monate waren in meinen Augen fast schon zu kurz. Trotzdem kann ich das RBB nach diesen neun Wochen als Praktikumsanbieter weiterempfehlen.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase am Anfang des Praktikums, konnte ich frei arbeiten und bekam anspruchsvolle Aufgaben, die ich selbstständig erledigen durfte, ohne dass mir die ganze Zeit über die Schulter geschaut wurde. Dadurch fühlt man sich einfach kompetent und ist natürlich motiviert.  Ich konnte mich aktiv miteinbringen und Wissen anwenden, konnte aber auch einiges an  Praxiswissen mitnehmen, vor allem im Projektbereich und auch in der Planung von Veranstaltungen  (Planung, Konzeption und Umsetzung)
Manchmal gibt es natürlich Aufgaben, die einem nicht so großen Spaß machen, aber im realen Arbeitsalltag wird das nicht anders sein. Und solche Aufgaben gab es wirklich selten oder zählten als Langzeitaufgaben, auf die man zurückgreifen konnte, wenn gerade nichts zu tun war. Daher war das für mich auch in Ordnung.
Eine weitere Sache, die ich lernen konnte, war Kritik anzunehmen. Ich habe lange sehr persönlich auf Kritik reagiert. Aber nun bin ich in der Lage die Kritik umzusetzen und zu realisieren, dass sie nicht gegen mich gerichtet ist, sondern das Ziel hat meine Arbeit zu verbessern.
Ein weiterer sehr positiver Punkt war das Arbeitsklima, alle Personen mit denen ich Kontakt hatte waren freundlich. So etwas sorgt natürlich für ein gutes Arbeitsklima, was einfach wichtig ist um gerne zum Arbeiten zu gehen.

Ich möchte an dieser Stelle dem ganzen RBB für die tolle Zeit danken. Ich habe viele Erfahrungen sammeln können und hab nun auch einen klareren Blick für die Zukunft und in welchen Themenbereichen ich mich später mal wohlfühlen werden.

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